Die Nacht war sehr ruhig und entspannt. Irgendwann kurz bevor der Wecker klingelte war ich allerdings wach und konnte nicht mehr schlafen.

Da es bereits Frühstückszeit war ist ein Kaffee wohl die richtige Wahl. Kurzum geht es auf zum Speisesaal. Das Frühstück selbst und auch die Aufmachung erinnerte an etwas klischeehaftes von Jugendherbergen. Das war leider gänzlich anders als wie wir es letztes Jahr bei unseren vielfachen Aufenthalten in Jugendherbergen erlebt haben. So bleibt es hier beim Kaffee und mühsam einem halben Brötchen.

Wir beschließen schon mal in Richtung Bahnhof zu gehen und zu fahren, sollten wir auf die Idee kommen noch etwas essen zu wollen so gibt es im Bahnhof bestimmt den einen und den anderen Bäcker. Die Fahrt von der Jugendherberge zum Bahnhof ist mit der Straßenbahn einfach. Nur wenige Meter von der Jugendherberge entfernt ist eine Haltestelle und die Straßenbahn fährt in 10 Minuten Takt. Am Bahnhof angekommen genießen wir das schöne Wetter auf dem Bahnsteig und schauen uns das Treiben mit den Zügen hier an.

Dabei sehen wir, wie einfach zwei Züge aneinander gekoppelt werden.

Pünktlich geht es von Erfurt nach Göttingen. Dort haben wir eine Stunde Aufenthalt. Zeit etwas zu essen. Dann geht es weiter Richtung Paderborn. In Bodenfelde haben wir das erste Mal wegen einer Verspätung bei einem Gegenzug 4 Minuten Verspätung. Also warten wir ab.

Wir sind in Paderborn, auf geht es zur letzten Etappe.

So langsam geht ein Wochenende mit viel Bahn fahren  zu Ende. Als Fazit kann man sagen, es hat zwar etwas länger gedauert aber ein Erlebnis war es. In Summe haben wir theoretisch 3-4 Stunden mehr mit der Bahn gebraucht. Betrachtet man die Stau Wahrscheinlichkeit so wird es zeitlich gar nicht so viel sein. Je nach Streckenverlauf sind wir zwischen 520 und 660km weniger Auto gefahren…..

Die nächste Städtetour ist schon in Planung und die Bahn ist eine Option.